AKTT-Publikumsmessen

Präsentation des Arbeitskreises TT-Modellbahn e. V. zur „modell-hobby-spiel 2017“

 

Modularrangement

Der Arbeitskreis TT-Modellbahn e. V. beteiligt sich auch im Jahr 2017 an der „modell-hobby-spiel“ in Leipzig. Das Thema der diesjährigen Präsentation steht unter dem Motto „Von den Bergen zum Wasser“ oder „Mit den D 308 und D 328 (Ostsee-Express) von München über Warnemünde nach Kopenhagen“ und zurück“.

 

 

Dazu gibt es im Einzelnen die folgenden Informationen:

  • Im Modularrangement sind wieder zahlreiche neue und überarbeitete Module eingebaut. Dazu gehören u. a. der neue Bahnhof Hohendorf, der irgendwo in der Nähe von München liegt, der überarbeitete Teil Kellerbach mit seiner Wendeschleife sowie das Modul „Grenze“. Dessen Vorbild war bis 1989/90 zwischen Herrnburg und Lübeck zu finden. Neu sind verschiedene Module der Gruppe Gut Mößlitz in der Nähe von Zörbig.
  • Demonstriert wird das Beladen eines ehemaligen Fährschiffes der Deutschen Reichsbahn der DDR. Dazu wird das Modell des Fährschiffes „Warnemünde“ (gebaut durch den Berliner TT-Bahner Michael Schwindkowski) mit in das Modularrangement einbezogen. Die Gleisanlagen des Fährbahnhofes in Warnemünde werden angedeutet. Der Bahnhof „Stellwerk 92“ wird im Jahr 2017 zum Übergabebahnhof „umfunktioniert“. Auf Schautafeln gibt es Informationen zum ehemaligen Fährbahnhof Warnemünde sowie zum Fährschiff „Warnemünde“. Die Züge D 308 und D 328 werden dabei weitestgehend dem Original nachempfunden.
  • Die Steuerung der Anlage erfolgt zu 2/3 digital und 1/3 analog. Dazu wurde in der Zwischenzeit der Bahnhof Zöschen auf digital umgebaut. Die Grenze zwischen analog/digital bildet die Ausweichstelle Lössen.
  • Einbezogen in die Standgestaltung wird wieder das Eisenbahnmuseum Kötzschau. Präsentiert werden u. a. neue Module der ehemaligen Kohlebahn Grube Tollwitz zur Saline zu Dürrenberg im Maßstab 1:87 sowie eine kleine Anlage mit normalspurigen Gleisen und einer Verladeanlage in Spur 0/0f.
  • Erstmals wird es einen Info-Stand der Stadt Bad Dürrenberg geben. Nach der Entscheidung der Landesregierung von Sachsen-Anhalt erhielt Bad Dürrenberg Ende März 2017 den Zuschlag zur Durchführung der Landesgartenschau von Sachsen-Anhalt im Jahr 2022. In die Präsentation der Stadt Bad Dürrenberg werden auch die Vorhaben der Regionalgruppe Bad Dürrenberg des AKTT und des Eisenbahnmuseums Kötzschau einbezogen. Es ist vorgesehen, während der Messe eine Partnervereinbarung zwischen der Stadt Bad Dürrenberg und dem Förderverein Landesgartenschau Bad Dürrenberg 2022 sowie der Regionalgruppe Bad Dürrenberg des AKTT und dem Eisenbahnmuseums Kötzschau abzuschließen.
  • Einbezogen in die Standgestaltung wird ebenfalls wieder die Modellbahn-Galerie Sebnitz. Schwerpunkt ist hier das Thema „20 Jahre TT-Club“ von TILLIG Modellbahnen.
Weitere Informationen zur Messe allgemein entnehmen Sie bitte dem Flyer der modell-hobby-spiel.

 

modell-hobby-spiel Leipzig 2013

Vorschau auf die Spielzeugmesse Leipzig 2013

Anlässlich der Leipziger Messe "modell-hobby-spiel"  vom 03. bis 06. Oktober 2013 gibt es hier einen kleinen Vorgeschmack auf das TT-Modellbahnarrangement des AKTT.

Wie auch in den vergangen Jahren wird wiederum eine Modulanlage der Spurweite TT die Besucher auf der Leipziger Messe begeistern - diesmal unter dem Titel "Rund um die Braunkohle – auch in der Nenngröße TT".

Seit Jahren nutzt der Arbeitskreis TT-Modellbahn e.V. auf der Messe „modell-hobby-spiel“ in Leipzig eine  Fläche  von  18,0  x  21,0  m.  Diese  Fläche bietet die Möglichkeit, jedes Jahr ein interessantes Modularrangement aufzubauen. Zu sehen sind in  der Regel eine zweigleisige elektrifizierte Hauptstrecke sowie verschiedene  Nebenstrecken. Dazu werden auch Heim- und Clubanlagen verschiedener TT-Bahner sowie von Modellbahnclubs einbezogen. Das Arrangement bietet zudem die Möglichkeit, einen interessanten Zugbetrieb durchzuführen.

Eine ausführliche thematische Beschreibung des geplanten Modularrangements mit einer Skizze des Gleisplanes kann
hier als PDF-Dokument heruntergeladen
werden.


http://www.modell-hobby-spiel.de/bn/mhs_bn_fs.gif

Containertransportzug für abgebrannte Brennelemente

Auch in der DDR wurden ausgebrannte Brennelemente aus den beiden Kernkraftwerken Rheinsberg und Greifswald-Lubmin auf dem Schienenweg transportiert. Doch wer nahm daran Anstoß? Woran war der Transport zu erkennen?

Castor
Aufnahme: Klaus Bossig

Ende der sechziger Jahre wurde im VEB Waggonbau Niesky ein Containert-Transportzug für diesen Zweck entwickelt. Dieser Zug bestand aus einem zwölfachsigen Tiefladewagen. Sein Ladegut war für den äußeren Betrachter ein Großtransformator. Allerdings war der Groß-Trafo nur Attrappe, denn dies war die Hülle für die Unterbringung der ausgebrannten Brennstoffkassetten. Zum Zug gehörten weiterhin je ein Begleiter- und ein Gerätewagen und der eigentliche Containertransportwagen. Letzterer lief stets zwischen Begleiter- und Gerätewagen. Der Begleiter- und der Gerätewagen entstanden auf Basis des Begleiterwagens der für Sowjetunion gebauten 21 Wagen-Kühlzüge. Die Wagen wurden für ihren neuen Einsatzzweck modifiziert.

Zwischen Rheinsberg und Greifswald-Lubmin verkehrte der Zug in der Zusammensetzung Begleiterwagen – Containertransportwagen – Gerätewagen. Bei der Fahrt in Richtung Sowjetunion kamen bis zum Umspurbahnhof Brest zwei vierachsige Flachwagen mit den Breitspurdrehgestellen und bis zur Grenze DDR – VR Polen ein Begleiterwagen der Transportpolizei dazu. Die Fahrtstrecke des Zuges wurde durch Einheiten der Bereitschafts- und Transportpolizei gesichert.

Für den Transport frischer Brennstoffkassetten entstand ebenfalls auf der Basis eines Begleiterwagens aus dem 21 Wagen-Kühlzug ein entsprechendes Transportfahrzeug. Dieser Wagen wurde in normalen Güterzügen eingestellt, die, wie auch der Containertransportzug, unter Zuglaufkontrolle liefen.

Der Containertransportwagen steht heute auf dem Bahnhof Rheinsberg, während die anderen Wagen in der Zwischenzeit verschrottet wurden.

Die Modelle des Containertransportzuges einschließlich der Flachwagen und des Begleiterwagens der Transportpolizei sowie des Transportwagens mit den frischen Brennelementen wurde von Steffen Klemm aus Eisenach gebaut. Die Fahrzeuge wurden das erste Mal auf der „modell-hobby-spiel 2011“ am Stand des AKTT gezeigt.

Weitere Informationen des AKTT-Messebeauftragten Klaus Bossig zur Präsenz des AKTT auf „modell-hobby-spiel 2011“ in Leipzig können hier als pdf-Dokument heruntergeladen werden.

Grußwort von Gotthard Troll

Grußwort von Gotthard Troll, Bürgermeister der Bergstadt Lößnitz

Grusswort Dr Troll

 

Anreise (PKW/BUS/BAHN)

Bei Anreise mit der Deutsche Bahn AG bzw. mit der Erzgebirgsbahn gibt es die folgenden Möglichkeiten:

  • Bei Anreise über Zwickau mit dem Zug weiter bis Aue. Von dort mit dem Bus weiter mit einer der diversen Busverbindungen nach Lößnitz u.a. auch in das Neubaugebiet, Haltestelle Goethestraße.
  • Mit der Bahn aus Richtung Chemnitz bis Lößnitz Unteren Bahnhof fahren. Von dort gibt es an beiden Tagen Pendelverkehr zwischen dem Bahnhof und der „Erzgebirgshalle“. Die Fahrzeiten orientieren sich am Bedarf.

Aktuelle Information: Nach Angabe der Erzgebirgsbahn wird der RE 23843, Chemnitz Hbf ab 08.22 Uhr, am 27. und 28.08.2011 zusätzlich in Lößnitz unt. Bf. (ca. 09.15 Uhr) einen Halt einlegen.

Anreise

Mit dem PKW: Bei Anreise über die die Autobahn A 72 bis zu den Anschlussstellen Hartenstein bzw. Sollberg. Von dort weiter gemäß Ausschilderung bis Lößnitz. Bei Anreise über Zwickau die B 93 bis Schneeberg, dann weiter über die B 169 über Aue bis Lößnitz. Bei Anreise aus Richtung Chemnitz direkt über die B 169 nach Lößnitz.

In Lößnitz erfolgt die Ausschilderung mit den bekannten Schildern (TT-Symbol mit Kreis und den entsprechenden Pfeilen) zu den Ausstellungsorten.

Stadtverkehr Lößnitz: Hier verkehrt ein City-Bus. Die Fahrzeiten sind hier als PDF-Datei abrufbar. Die Erzgebirgshalle ist über den Haltepunkt „Goethestraße“ erreichbar.

Klaus Bossig

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